Samstag, Dezember 23, 2006

Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Mal wieder Zeit mich zu suchen. Wer bin ich und wenn ja wie viele? Ich mag Philobücher. Da kann man so schön versuchen rauszufinden, wer man ist. Und trotzdem finde ich mich nicht. Wäre ja auch doof. Denn dann wäre ich jemand. Und wer angefangen hat etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden. Durchaus, nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Soll das ein Vorwurf sein? Wäre traurig, denn erst meint man ich hätte mich so sehr verändert und das wäre ungut, da wäre es unlogisch mir jetzt vorzuwerfen ich würde mich nicht verändern. Abgesehen davon stimme ich zu. Manchmal ist das schade, wenn man sich sehr verändert. Dann wird man zu unterschiedlich und lebt sich auseinander. Aber das gehört dazu, das kann man nicht ändern. Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen ihre Spuren in deinem Herzen. Schön zu wissen, finde ich. Es gibt so vieles, was ich hoffentlich nie vergessen werde, auch wenn es vorbei ist. Zurück zu der Suche nach mir selbst. Ich verstehe erst jetzt wirklich, was ich mal sagte: „Jedoch das wichtigste auf der Welt ist eine Familie, die fest zusammenhält.“ JA! Ich glaube mein Leben ist toll. Ob das noch jemand so sieht ist mir egal. Jedenfalls habe ich diese tollste Familie der Welt. Wäre doof, wenn nicht, denn abgesehen von dieser (einschließlich kleiner Schwester), tout le monde se fiche de moi. Ist auch nicht schlimm. Bald wird es wieder einfacher sich für mich zu interessieren, sorgt euch nicht. Hier ist das anders. Hier sind so viele so liebe, so unterschiedliche, so interessierte Menschen. Ich kann euch nachher alles auspacken: vom gehobenen Französisch aus Raincy bis zu dem Ghetto-Französisch aus Clichy. Voll gut. Ich bin eher für die Raincy-Version. Die Menschen sind mit sympathischer und die zünden keine Autos an. Aber eigentlich ist es grade spannend, weil sie so unterschiedlich sind. Sollte aber gar nicht mein Thema werden. Aber ich habe vergessen wie und wer ich bin und war und sein wollte. En conclusion: Gesucht: zweite Familie in Frankreich. Gefunden: zweites Leben und viele neue Freunde mit vielen zweiten Familien, bei denen ich immer gerne gesehen bin, so wie ich bin oder gelernt habe hier zu sein. Geplant: 20.-22.April Montfermeil um Tanzaufführung in Clichy-sous-bois sehen zu können. Bald also schon wieder. Desweiteren: Osterferien: Aurelie kommt mich besuchen. Sommerferien: Anne und ich besuchen und gegenseitig. Weihnachtsferien 07: Ich fahre zu Laura. Außerdem Besuche bei: meiner Familie in ganz Deutschland, Amerika, Österreich, Italien, Annika in England. Nur 6 Wochen Sommerferien passt mir nicht in den Kram. Weiteres Notwendiges: Praktika.